Neurophysiologie der Suche: Stresshormone und Erschöpfung als limitierende Faktoren

Die Riechleistung eines Suchhundes ist eng mit seinem physiologischen Zustand verknüpft. Ein erhöhter Cortisolspiegel infolge von Stress kann  die gehirnbezogene bzw. nervliche Verarbeitung olfaktorischer Reize beeinträchtigen, was das Unterscheidungsvermögen reduziert und das Fehlerrisiko erhöht.

Erschöpfung verstärkt diesen Effekt. Der Sauerstoffbedarf des Gehirns steigt, während die Gewebedurchblutung nachlässt, beides Faktoren, die die Sensitivität des Riechsystems herabsetzen.

Ein tiefgehendes Verständnis der physiologischen Prozesse ist notwendig, um die Suchleistung langfristig auf hohem Niveau zu stabilisieren.